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Medaille Agnes Günther

 

SONDERPRÄGUNG IN EDLEM

999/1000 FEINSILBER

geschnitten und geprägt im

Atelier Helmut König,

Zella-Mehlis/Thüringen

in bester thüringischer Münz- und

Medaillentradition


Mit der Medaille „Agnes Günther“ wird an den 2013 zu begehenden 150. Geburtstag der Autorin erinnert. Die Vorderseite zeigt das Brustbild halblinks der von 1891 bis 1907 in Langenburg lebenden Frau des Dekans Rudolf Günther. Dazu die Umschrift: „Agnes Günther – 21.07.1863-16.02.1911“. Auf der Rückseite unter einem Merian-Stich von Langenburg in Schrift: „Seelchens Heimat im Roman >Die Heilige und ihr Narr< AKM HK“.

 







Agnes Günther wurde am  21. Juli 1863 als Tochter des Bankiers Hermann Breuning und Mary Anna geborene Barell in Stuttgart geboren. Sie starb am 16. Februar 1911 in Marburg, wo sich heute noch ihr von der Stadt Marburg angelegtes Ehrengrab befindet. Sie wuchs nach dem frühen Tod ihres Vaters in bescheidenen Verhältnissen auf, Sie besuchte das Königliche Katharinenstift in Stuttgart. Aufenthalte am Genfer See, in England und Schottland dienten der Weiterbildung in französischer und englischer Sprache. In Stuttgart erhielt sie Unterricht in Blumenmalerei. 1887 verlobte sie sich mit Rudolf Günther, Repetent am Tübinger Stift. In der Stiftskirche in Stuttgart erfolgte Trauung, zugleich Doppelhochzeit. Ihre Schwester Emma vermählte sich mit Friedrich Zeller, Schöpfer des Evangelischen Diakonieverbandes. Von 1887 bis 1891 lebte Agnes Günther mit ihrem Gatten, nunmehr Diakonus, in Blaubeuren. 1891 wurde Rudolf Günther als Stadtpfarrer und Dekan nach Langenburg versetzt. Ihr Sohn Gerhard wurde 1889 in Blaubeuren, ihr Sohn Erich1893 in Langenburg geboren. 1901 erkrankte sie an einem Lungenkatarrh, was einen Kuraufenthalt an der italienischen Riviera, in Bordighera, erforderte und zum Stillstand der Krankheit führte. Höhepunkt ihres Aufenthalts in Langenburg waren die Aufführungen ihrer Theaterstücke „Die Hexe“ und „Alt-Langenburg“ mit Laienschauspielern im Theatersaal des Schlosses. Auf Ansuchen wurde Rudolf Günther wegen Gehörleidens 1907 in den Ruhestand versetzt. Er war fortan als Privatdozent für Praktische Theologie, Schwerpunkt Christliche Kunst, in Marburg tätig. (1916 erhielt er den Titel Professor, 1917 promovierter er in Tübingen zum Doktor der Theologie. Er starb 1930 in Marburg, 29 Jahre nach dem Tod seiner Gattin.

 

Nach Übersiedlung in die Universitätsstadt beschäftigte sich Agnes Günther mit der Konzeption eines Harro-Rosemarie-Stoffes. Doch erst anläßlich eines Aufenthalts 1909 in Herrentierbach bei Pfarrer Wilhelm Betz gelang ihr die Niederschrift einiger Kapitel ihres Romans „Die Heilige und ihr Narr“. Ein Jahr später war erneut ein Aufenthalt im Sanatorium in Davos notwendig. Sie wurde an einem Kehlkopftumor operiert. Zurückgekehrt nach Marburg schrieb sie 1911 kurz vor ihrem Ableben das Kapitel „Oratorium“.

 

Der Freund ihres Sohnes Gerhard, Pfarrer Karl Josef Friedrich, bearbeitete das Manuskript und gewann in Friedrich Weitbrecht einen Verleger. Mitte Mai 1912 erschien im Verlag Steinkopf in Stuttgart der Roman „Die Heilige und ihr Narr“. Er wurde ein Bestseller und erlebte 2011 die144. Auflage. Am neuen Pfarrhaus in Langenburg erinnert eine Gedenktafel an die Romanautorin.


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